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SKS-Törn
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Erster Tag (Samstag, 28.6.2003) |
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Albins erste Worte an uns sorgen erst schon mal für die nötige Ruhe bei den "Prüflingen": So, ihr macht hier Urlaub und ich sorge dafür, dass Ihr alles könnt, um die Prüfung zu bestehen. |
So sah unsere Route aus. Wer es gerne größer hat sollte einfach mal auf die Karte klicken:
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Hier treffen wir denn auch zahlreiche Leidensgenossen, die ihre Not zur Tugend gemacht haben. Sie liegen vor Orth vor Anker, baden in der (mehr als 20 Grad) warmen Ostsee und lassen es sich gut gehen. |
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Lemkenhafen: In dem ruhigen kleinen Privathafen betten wir uns zur Ruhe und hoffen darauf, dass morgen etwas mehr Wind herrscht, der uns nach Nordosten ziehen wird. |
Zweiter Tag (Sonntag, 29.6.2003) |
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Auf dem Weg nach Ærøskøbing liegt der kleine, verträumte Hafen Birkholm. Muss toll sein, hier mal in aller Einsamkeit zu verweilen - aber unser Törn- und Zeitplan lässt das nicht zu. |
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Zur Abwechslung zwischendurch kochen wir uns mal 'nen Kaffee. Wir haben festgestellt, dass wir altes |
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Sieht hier zwar beschaulich auf, bedeutete aber beträchtlichen Lärm (Kreisch, kreisch!) |
Wer es gerne etwas ruhiger hat muss also nicht im Hafenbecken liegen! |
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Dritter Tag (Montag, 30.6.2003) |
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So macht segeln Spaß - und wir uns auf den Weg nach Omø. |
Vorbei an der Insel Hjortø geht es Richtung Svendborg Sund. |
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Es gibt jedoch nicht nur schicke Yachten zu sehen, sondern auch traumhafte Wohnlagen - hier läßt es sich sicher gut leben. Die Fahrt durch den Sund ist wie eine nette kleine Immobilien-Show: Ob nobel mit der passenden Yacht davor ... |
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... um dann anschließend nach dem Festmachen einen kleinen Stadtbummel anzuschließen. Hier lassen wir uns dann mal zur
Abwechslung einen Kaffee kochen.
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Anschließend folgt noch ein weiterer Abschnitt an Yacht- und Immobilien-Besichtigung.
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Abschließendes Ergebnis der Sund-Durchquerung: Hier
muss ich unbedingt mal bei Nacht hin. Die Befeuerung ist sicherlich eine
spannende Angelegenheit.Für eine größere Darstellung bitte auf die Karte klicken. |
Aber wir sind hart und ziehen durch: Noch ein paar Stunden und wir können auf Omø festmachen - im Päckchen versteht sich. Denn wer zu spät kommt, den bestraft ... der Hafenmeister. |
Auch, wenn es kaum zu erkennen ist: Omø gibt es tatsächlich! Und zwar genau dort, wo der rote Pfeil hin zeigt! |
Ein kleiner Inselrundgang schließt diesen wunderbaren Tag ab. Die Quellbewölkung wirft allerdings einige Fragen auf: Wer gewinnt? Der verheißungsvolle Sonnenuntergang oder die geballte Wolkenladung? |
Schon wieder ein Tag zu Ende. Mit einem Etmal von 43 sm hat nun auch der letzte im Bunde fast die erforderliche Strecke für die Zulassung zur praktischen Prüfung hinter sich gebracht. |
Vierter Tag (Dienstag, 1.7.2003) |
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Leider kommt es aber noch schlimmer: Am späten Vormittag müssen wir den Weg in Richtung Süden einschlagen. Nur den - vom Wetterdienst versprochenen - Westdreher nimmt der Wind leider nicht ernst. Er bläst konstant aus Süd. Dazu hat er sich auch noch Verstärkung geholt: Einen satten Strom von mehr als zwei Knoten von Süd. Als uns dann plötzlich die Bojen nicht mehr von vorn, sondern von hinten näher kommen, bleibt uns nichts anderes übrig als die Unterwasser-Genua einzuschalten. |
Zahlreiche empirische Analysen haben dazu beigetragen, mittlerweile ein
einigermaßen
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Und schneller als geahnt, war auch schon wieder alles vorbei. |
Aber dazu hat Ihr heute der Motor die Schau gestohlen. |
Die Seemänner machen sich auf den Weg zum Landgang |
Fünfter Tag (Mittwoch, 2.7.2003) |
| Am nächsten Tag startet der ausgiebig
ereignislose lange Schlag zurück in Richtung Heiligenhafen. Dort soll
uns übermorgen früh der Prüfer erwarten. Wir nutzen die Gelegenheit über
Wetter, Wolken, Wind und Trog zu philosophieren. Danke an die Mitsegler
für alle Geduld in Bezug auf meine ausdauernde Fragerei.
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Sechster Tag (Donnerstag, 29.6.2003) |
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Das wichtigste vorweg: Rettet die Boje! Fritz wirft ... und ... |
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... ja, wo ist sie denn? Jungs, schaut doch einfach mal nach hinten! |
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Naj endlich - prima, jetzt nur noch rausfischen. Hey Steuermann, näher, näher, noch näher .... |
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... gut so! Gleich hab' ich sie. Jetzt nur nicht schwach werden (bloß nicht an Kaffee denken). |
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Na ja, Felix, wenn ich ehrlich bin: Ein Lachs in der Größe wäre mir lieber gewesen. Und so geht das den ganzen Vormittag: Boje raus, Boje rein! |
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Zur wohl verdienten Mittagspause machen sich die Seebären auf den Weg in die City - ich klinke mich aus - muss unbedingt noch ein Geburtstags-geschenk für meine bessere Hälfte besorgen. |
Nach der Pause geht's dann weiter: Boje, Anlegen, Ablegen, Ankern, Peilen, Positionsbestimmung, und, und, und ...
Am Abend laden wir dann den Skipper zum entspannenden Abschluss-Tafeln: Lecker Fisch in Heiligenhafen. Sowohl ENTspannt als auch GEspannt geht es dann anschließend ab in die Koje. |
Siebter Tag (Freitag, 29.6.2003) |
| Wie zu befürchten war, haben wir während
der Prüfung nicht fotografiert. Daher gibt es diesen Teil hier nur
verbal. Das war ja klar: Eine Woche lässiger bis kein Wind und am Tag der Prüfung Wettervorhersage mit Sturmwarnung! Zum Glück war der Wind gestern beim Üben auch schon einigermaßen satt. Daher trifft es uns heute nicht so ganz unvorbereitet. Aber mindestens 5-6 und in Böen bis 8 ist vielleicht doch ein bisschen viel für uns - und dann noch dieser penetrante Regen. Vielleicht sollte ich mir doch lieber Kontaktlinsen besorgen, aber dafür ist es jetzt leider zu spät. Aber um es einigermaßen kurz zu machen: Zunächst stand am Steg ein zu tiefst beeindruckter Prüfer: WOW! Was ist das denn für 'ne schicke Yacht. Sieht aber schnell aus. So was sieht man hier nicht alle Tage. Ich prüfe ja sonst nur auf B......a! Nun gut, scheint ja gut gelaunt zu sein - kann also nichts schief geh'n. Das Ablegen aus der Box bei raumschots 5-6 Bft. klappt auch einiger Maßen und dann geht es los Richtung Industriehafen. Warum muss er mir aber auch ausgerechnet eine Frage zum einmündenden Fahrwasser stellen - weiß er denn nicht dass mich über Wetter und Trog schlau gemacht habe? Na ja, nach einigen Eselsbrücken durch den Prüfer gilt meine Antwort als richtig und mein Adrenalinspiegel ist auch korrekt eingenordet. Dann kommt Fritz an die Reihe. Die Begeisterung des Prüfers über die flotte Luffe muß Fritz ausbaden: "Je wenden wir mal, jetzt halsen wir mal, können wir nicht noch höher an den Wind? 6 Knoten bei zweifach gerefftem Groß und 2/3 gereffter Fock. Prima, mach' doch noch mal 'ne Wende!" Es scheint kein Ende nehmen zu wollen. Endlich ist es Zeit für die Boje. Alles klappt prima und Fritz kann durchatmen. Bei Jörg gibt es keine besonderen Vorkommnisse. Eine etwas nickeligere Frage wiegeln wir einfach ab mit: "Er hat ja noch keine Theorie gemacht". Alle anderen Fragen legt Jörg lässig mit Bravour Ad Acta. Das ausgerechnet ich - mit den meisten Meilen - die Boje beim ersten Mal verpasst habe vergessen wir mal ganz schnell. Der Rest lief wenigstens super sauber. Prüfer O-Ton: "Dass Sie bestehen war ja klar, spätestens nach dem Segeln" (Mein purer Stolz wird nur noch dadurch eingedämmt dass ich mich immer noch Frage, was er denn wohl mit dem durchgehenden Fahrwasser gemeint hat).
Geschafft! Entspannung macht sich auf allen Gesichtern breit: Jörg, rechts außen kann sich jetzt schon auf die Theorie freuen! |
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So locker war Fritz die ganzen acht Tage nicht ... |
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... und ich tu so gelassen wie ich kann. |
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Und unser Skipper: Captain Picard, hat alles im Griff. Kurs: Immer geradeaus und auf zu neuen Abenteuern! |
Noch vor drei Tagen hab' ich gesagt, jetzt zwei Jahre Pause. Aber im Moment denke ich doch darüber nach, ob ich den SSS nicht schon zum Jahresende in Angriff nehmen sollte.
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Bonusmaterial Wer wirklich guten
Kaffee will findet hier die
richtige Anleitung: Einfach auf den Wasserkessel klicken! Zum Betrachten der folgenden Bilder benötigt Ihr eine einfache 3D-Brille (mit roten und grünen Gläsern).
Bildschirmhintergrund
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Stand: 05.05.04