
Etappe 1: Von Hooksiel (D) bis Ijmuiden (NL)
(21.9.02/1330 - 22.9.02/2200 - 241 sm)
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Ohne eine gute Törnplanung am Anfang läuft gar nichts
(v.L.n.R.:Hans-Georg, Jürgen und "Skipper Jürgen") |
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Neben der mentalen Vorbereitung ...
(Daniel) |

... wird noch das Eine oder
andere am Schiff klariert! |

Das wasserdichte Display für
das Navi-System verdrahtet ... |

... und natürlich für das leibliche
Wohl vorgesorgt. |

Wer gerade nichts zu tun hat, schaut auch mal nur zu ... (li. Michael) |

... oder sucht sich halt seinen Job!
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Dann wird das Logbuch noch auf Vordermann gebracht... |

... ein letzter prüfender Blick aufs Schiff geworfen |
... und dann kann es endlich losgehen: Auf eine spannende Reise!

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Nach dem Passieren der Schleuse geht es aus der
Jademündung auf die Nordsee |
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Ein scharfer Nord-Ost hat uns dann super getrieben. Leider mit dem
Nebeneffekt, dass ich mehr mit "Fische-Füttern" als mit Segeln und
fotografieren beschäftigt war.Mit 3m Welle und (zumindest
streckenweise) 8-9Bft. haben wir richtig Strecke gemacht. |
Auf der folgenden Karte sind die einzelnen Etappen zu sehen:
Hooskiel-Ijmuiden, Ijmuiden-Dieppe, Dieppe-Cherbourg
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Gegen 22:00 haben wir im Dunkeln in Ijmuiden festgemacht - jetzt haben wir uns etwas Schlaf verdient! |

Etappe 2: Von Ijmuiden (NL) bis Dieppe (FR)
(23.9.02/1040 - 24.9.02/1700 - 248 sm)
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Am nächsten Morgen ging's dann
in Ijmuiden wieder los.
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Gespannte Erwartung in den Gesichtern:
Was wird der Tag wohl bringen
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Bis zum Nachmittag sah es jedenfalls prima aus.
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Mit tollen Wolken an der Front ...
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.... und heftigem Wind im Nacken
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ging es jedenfalls stürmisch
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zur Sache: Bis zu 9 Bft.
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Und trotz aller romantischen optischen... |

... Lichtspiele am Horizont ...
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... hat es sich zur Nacht nicht beruhigt.
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Nach durchsegelter Nacht sah
der Tag dann aber um so freundlicher aus. Das heißt nicht weniger Wind,
aber einfach ein Traumwetter - man bedenke: Es ist Ende September!
Das führt natürlich unweigerlich zur Belebung der Stimmung: |
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Auch wenn die Bilder den Eindruck vermitteln, alles wäre so "easy"
zeigt die folgende Aufnahme doch deutlich, dass es zur Sache ging:

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Und immer schön
kontinuierlich an der französischen Kanalküste entlang:

bis wir den Yachthafen Dieppe ansteuern konnten: |

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Die Brandung am Schutzwall läßt nicht gerade
auf eine einfache Einfahrt hoffen |

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Nach dem Einlaufen in den Hafen sieht die Welt dann aber doch
ganz anders aus: Ruhiges Wasser ... |

... mitten in einem tiefen Becken, ... |

dem 7 Meter Tiedenhub nichts ausmachen. |

Der wundervolle Ausblick aus dem Hafenbecken verlockt
schon zu einem netten Landgang. |

Vor dem Spaß muss der Skipper... |

... jedoch erst mal pfeilen und flicken. |

Danach geht's aber los: Nur ca. 100m Steg, immer schön steil nach
oben und plötzlich steht man verzaubert in Frankreich!
Liebenswürdig, verträumt, ein unglaubliches Flair ... |
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... und schon ist der ...
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... Abend gelaiufen!
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Pause: Ein Vormittag Ausspannen in Dieppe
(25.9.02/0900 - 25.9.02/1400 - 0 sm)
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Die Tiede: Am Abend vorher
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... und am Morgen danach!
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Und dann war da noch ein
wahres "Dickschiff": Die Schnellfähre
"Superseacat One" für die Verbindung Dieppe <--> Newhampton
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Kaum abgelegt, war sie
auch schon weg:

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| Vor dem Ablegen noch ein
wenig französische Atmosphäre aufgesogen:

Die Drehbrücke
an der Hafeneinfahrt
sitzt links auf
einem Stahldrehteller
der über einen Kette
angetrieben wird. |
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unser Schmuckstück
im Hafenbecken
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die Ladengasse
an der
Strandpromenade
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der Kreisverkehr mit der
hafanansässigen
gastronomischen Meile |
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Etappe 3: Von Dieppe (FR) bis Cherbourg (FR)
(25.9.02/1430 - 26.9.02/1130 - 165 sm)
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Sicherheitshalber noch mal ein
Blick zum Horizont:
Gewitterfront im Anzug? |

Und kaum auf dem Wasser,
werden wir vom Skipper schon
wieder super versorgt! |

Die Dämmerung kommt und ... |

... an der Küste erscheinen ... |

... die ersten Leuchtfeuer! |

Die erste Nachtwache teilen sich
Michael |

und Hans-Georg und Jürgen.
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Am Morgen werden wir dann - nach einiger Kreuzerei - an der Reede
vor Cherbourg von der Schutzmauer willkommen geheißen ;-) |

Eine kurze Suche nach einem ... |

... geeigneten Liegeplatz und ... |

... schon gehört der Hafen uns. |

Endlich festgemacht, ... |

... der "Adenauer weht, ... |

... die "Plörren" trocknen und ... |

... der Matrose genießt den Blick ... |

... über die - an den Hafen ... |

... grenzenden - Parkanlagen. |
Doch bevor wir der verlockenden Aussicht und dem wundervollen Klima
nachgeben dürfen, stehen noch ein paar abschließende Arbeiten an: Eine
solche kernige Reise bleibt schließlich nicht ohne Folgen. Sowohl für
die Mannschaft als auch für das Boot.
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Während sich an Deck emsige Betriebsamkeit breit macht ...
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... wird unter Deck für das leibliche Wohl
der Mannschaft gesorgt.
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So - jetzt ist alles geschafft, der Hafen begibt sich zur Ruhe
und der Abend kann kommen. |
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Abendlicher Landgang in Cherbourg
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Wo es nett aussieht, wird eingekehrt, doch leider war nicht ... |

überall wo Guinnes draufsteht ... |

... auch Guinnes drin! |

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Aber wir bleiben auf der Suche ... |

... und auf dem rechten Weg! |

Bis der Mond uns über dem Hafen Gute Nacht sagt! |

Letzter Schlag in Cherbourg
(Spi-Workshop bei 2 Bft.)
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Damit wir unser
Tagesprogramm (Frühstück, Klar Schiff machen, Spi-Workshop und Shopping)
auch wirklich schaffen, machen wir uns ziemlich früh auf.
Früh ist jedoch relativ: Um 9:00 laufen die Fischer bereits wieder im
Hafen ein.
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Genauso früh wie wir ist dagegen der "Jüngsten"-Nachwuchs:
Eine süße Opti-Schule macht sich auf den Weg:
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Und nach dem
Abriggen geht es dann mit Motorkraft zurück:
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Eine Möwe hat
Ihre Beobachtungen beendet und macht sich wieder auf den Weg:
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| Und dann geht's
endlich zum Spi-Segeln auf den Weg: |

Zunächst geht es mal heraus in
die äußere Reede deren ... |

... beeindruckende Festungsanlagungen
an den zweiten Weltkrieg erinnern. |

Mit der Luffe kann man sogar das Wunder vollbringen mit der Fock
am Wind schneller zu sein als der Wind selbst ;-) |

Dann muß alles zum Spi-Setzen
vorbereitet werden |

Alles klar, Skipper?
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Ein prüfender Blick in's Rick und ... |

... alles klar, das Ding steht! |
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Anschließend ist Fine-Tuning angesagt: |

Erst mal prüfen, ... |

.. was man denn wohl nun tun sollte |

Dann geht's zur Sache ...
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... und der Arbeit Lohn ist ein
unglaublicher Spi-Kurs "am Wind". |

Man achte auf den Verklicker! |
Nach diesem letzten Schlag muß endgültig Klar Schiff gemacht werden
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Die Arbeiten werden
gerecht verteilt:
Während der Skipper (rechts
im Bild nur zu seinen unteren 50% sichtbar!) schuftet, faulenzt die
Mannschaft und klopft dumme Sprüche. |
Am Ende kommt aber ...
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... doch jeder noch auf seine
Kosten:
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Den Rest des Tages verbringen wir dann noch mal an Land
und lassen die letzte Eindrücke auf uns wirken:
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Ebbe |

Nochmal Ebbe |

Nein, das ist keine Arena mit ... |

.... einer Schleuse, sondern .... |

... ein Trockendock! |

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Der Markt. |

Die EInkaufzone |

Ein letztes gutes Schlückchen zum Schluß |

und Feierabend |

Und vor dem Abfahrt am letzten Tag ... |

noch gemütlich Frühstücken. |
Tja, das war's dann wohl. In einer Woche mehr erlebt als in manchem
Jahresurlaub.
Jetzt nur noch ab nach Hause und dann bis zum nächsten Mal.
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Der Törn ist rum, am Ende bleibt: Eine tolle Mannschaft! |
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und ein
strahlender Matrose
auf dem Weg
nach Hause ;-)
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(Und nächstes Jahr machen wir das Ganze in zwei Wochen,
damit wir eine Woche den Kanalinseln widmen können.) |